Jugend und Kinderbetreuung

Schuluniformen – Warum nicht?

Freiheitliche können sich die Einführung von einheitlicher Schulbekleidung an steirischen Schulen vorstellen, wenn die Schüler es wollen.

Die zahlreichen positiven Auswirkungen, die einheitliche Schulbekleidung auf den Schulbetrieb hat, werden auch durch Studien bestätigt. Landtagsabgeordneter Marco Triller trägt die Diskussion nun in den Landtag. „Ich bin davon überzeugt, dass das Tragen von einheitlicher Schulbekleidung nicht nur den Zusammenhalt fördert, sondern auch viele weitere Vorteile mit sich bringt“, so Triller.

 

Die Vorzüge von einheitlicher Schulbekleidung seien laut den Freiheitlichen vielfältig. So wirke diese Identitätsstiftend, das Zusammengehörigkeitsgefühl werde gestärkt und dem Konkurrenzverhalten unter den Schülern, das sich an kurzlebigen Modetrends orientiert und für die Eltern sehr kostspielig ist, entgegengewirkt, erklärt Triller.

„Einheitliche Schulbekleidung hat zudem einen positiven Einfluss auf das Lernverhalten, da die Schüler nicht durch modebedingte Selbstdarstellung bzw. Wettbewerbe untereinander abgelenkt werden“, streicht der Freiheitliche die Vorteile hervor.

Die deutsche Justus-Liebig-Universität hat vor einigen Jahren eine Studie zum Tragen von Schulkleidung durchgeführt, deren Ergebnisse belegen, dass einheitliche Kleidung in Schulklassen mit einem besseren Sozialverhalten der Jugendlichen einhergeht.

Erster Schritt: Steirische Schüler befragen!
Triller möchte nun eine breite Diskussion über die Einführung einheitlicher Schulbekleidung führen. Die Etablierung von Bekleidungsvorschriften an Schulen bedarf eines langen Entscheidungsfindungsprozesses, in den Lehrer, Eltern und insbesondere die Schüler eingebunden werden müssen. „Nur so ist garantiert, dass einheitliche Schulbekleidung auch akzeptiert wird“, hält der Freiheitliche fest. Ein entsprechender Antrag soll eine steiermarkweite Befragung sicherstellen. „Die Schüler müssen als unmittelbar Betroffene das letzte Wort haben“, so Triller abschließend.


Wir zahlen für fremde Kinder


Ein Drittel ging 2015 an Nicht-Österreicher
Knapp ein Drittel (32,5 Prozent) von 751,4 Mio. Euro, die 2015 in Form von Kinderbetreuungsgeld ausgezahlt wurden, ist 2015 an Nicht-Österreicher geflossen. Das geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen FPÖ-Anfrage durch Familienministerin Sophie Karmasin hervor.
Von den insgesamt 206.548 Beziehern waren 71.308 Nicht-Österreicher, das sind Einwanderer - auch aus EU-Staaten -, Asylberechtigte sowie subsidiär Schutzberechtigte mit einem befristeten Aufenthaltstitel. Ausgezahlt wurden 751,4 Mio. Euro, von denen 507,3 Mio. (67,5 Prozent) an Österreicher flossen.


Auszahlungssumme leicht gesunken
Das meiste Kinderbetreuungsgeld wurde in Wien ausgezahlt. Insgesamt waren es 177,3 Mio. Euro, wobei hier der Großteil an Nicht-Österreicher (53 Prozent) ausgezahlt wurde.
Im Vergleich zum Jahr davor ist die Auszahlungssumme etwas gesunken (2014: 764,6 Mio. Euro). Knapp 70 Prozent des Geldes wurden damals von Österreichern bezogen.