-- - - - -Der Familienbonus Plus


Der Familienbonus Plus wurde beschlossen – die FPÖ in der Regierung wirkt!

Der Familienbonus Plus ist eine direkt spürbare Entlastung für Familien in Österreich!

 

950.000 Familien und 1, Millionen Kinder profitieren zukünftig davon – damit zählt Österreich zu den familienfreundlichsten Ländern der Welt! Wir haben die Entlastung von Familien versprochen – mit dem Familienbonus Plus haben wir auch dieses Versprechen gehalten!

 

 

 

Was bedeutet der Familienbonus Plus nun genau:

 

 

 

  • Pro Kind und Jahr gibt es bis zu 1.500 Euro Steuerbonus – für Menschen mit einem Einkommen bis zu 1.750€ entfällt damit die Lohn- bzw. Einkommenssteuer ganz!

 

 

 

  • Der Familienbonus vermindert direkt die zu zahlende Steuerlast und hat damit die fünf-fache Wirkung des Kinderfreibetrags.

 

 

 

  • Darüber hinaus werden auch nichtsteuerzahlende Alleinerzieher und Familien mit Kin-dern über 18 Jahren, die Familienbeihilfe beziehen, davon profitieren.

 

 

 

Wieviel Entlastung der Familienbonus bringt, können Sie hier berechnen: https://rechner.cpulohn.at/bmf.gv.at/familienbonusplus/#bruttoNetto_familienbonus

 

 

 

Mit der FPÖ in der Regierung ist die größte steuerliche Familienentlastung der 2. Republik umgesetzt worden! Darauf können wir stolz sein!

 

 

Informieren Sie sich auch auf: www.fpoe.at/fpoe-tv




Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2018 ein Kommentar der zum Nachdenken anregen soll.

Sozialismus und Islam: Unvereinbar

Veröffentlicht als Kommentar in der Woche Steiermark. Mit freundlicher Genehmigung übernommen.

 

Dr. Wolfgang Unterhuber - Chefredakteur RMA Österreich

Kaum als neue Landesgeschäftsführerin der Wiener SPÖ im Amt, plädierte Barbara Novak in einem Interview für ein Kopftuchverbot in den Schulen. Und „Ich werde als Frauenrechtlerin und Feministin weiter gegen das Kopftuch auftreten.“ Novaks Worte in Allahs Ohr. Denn die SPÖ hat gegenüber dem Islam und seiner Auslegung bislang völlig versagt. Entweder tut man so, als gebe es in Zusammenhang mit dem Islam keine Probleme, oder man pflegt eine herzige Toleranzpolitik, in der Hoffnung, puritanische Anhänger des Islam sozusagen mit den Vorzügen westlicher Dekadenz zu korrumpieren. Dabei sind Islam und Sozialismus unvereinbar. Studiert man die drei Säulenheiligen des Sozialismus, also Marx, Engels und Lenin, dann haben männliche und weibliche Marxisten entschieden gegen den Islam aufzutreten. Denn bei diesen drei Herren ist der Islam eine Art feudalistischer Hokuspokus aus der Steinzeit. Eine junge alleinlebende Ärztin aus Syrien erklärte mir neulich, sie trage Kopftuch, weil Allah von den Frauen züchtiges Auftreten in der Öffentlichkeit verlange. Hier unterwirft sich also eine hochgebildete Frau einer moralischen Schamhaftigkeit, die in ihre Persönlichkeit eingreift. Wahrer Glaube braucht aber keine demonstrativen Kleidervorschriften. Abgesehen davon: Was haben die SPÖ-Frauenrechtlerinnen bisher gegen diese Selbstunterdrückung bei islamischen

 

Frauen unternomen? Nichts! Also „Genossinnen“: An die Arbeit!

 


Familienbonus Plus

Was ist der Familienbonus Plus?

 

Der Familienbonus Plus ist ein Absetzbetrag in der Höhe von 1.500 Euro pro Kind und Jahr und bedeutet, dass sich die Steuerlast um bis zu 1.500 Euro pro Jahr reduziert. Insgesamt werden 700.000 Familien und 1,2 Mio. Kinder profitieren, die künftig von einer Steuerlast von bis zu 1,5 Milliarden Euro befreit werden. Diese Maßnahme soll mit 1.1.2019 in Kraft treten.

 

 

Wer ist vom Familienbonus Plus betroffen? Wer hat Anspruch auf den Familienbonus Plus?

 

Dieser steht bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres zu, sofern Anspruch auf Familienbeihilfe besteht und das Kind in Österreich lebt.

 

 

Mein Kind ist schon über 18 Jahre alt – falle ich dann um den Familienbonus um?

 

Für volljährige Kinder, für die Familienbeihilfe bezogen wird, soll Anspruch auf einen Familienbonus in der Höhe eines Absetzbetrages von 500 Euro bestehen.

 

 

Was muss man tun, um den Familienbonus Plus zu erhalten?

 

Der Familienbonus Plus kann entweder im Rahmen der Lohnverrechnung (ab 2019) oder mit der Arbeitnehmerveranlagung (ANV 2019 d.h. ab 2020) beantragt werden.

 

 

Kann ich zwischen der Möglichkeit der Auszahlung per Lohnverrechnung und der Auszahlung im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung wählen?

 

Ja.

 

 

Wie funktioniert die Regelung…

 

…bei Ehepaaren? Gibt es eine Art „splitting“?

 

In einem Haushalt kann der Absetzbetrag wahlweise von einem (Ehe)Partnern in Anspruch genommen werden oder auf beide (Ehe)Partnern verteilt werden.

 

…bei geschiedenen Eltern? Wer macht den Bonus wie geltend?

 

Für getrennt lebende Eltern, die Unterhalt leisten, soll der Familienbonus (Plus) nach der gegenwärtigen Regelung des Kinderfreibetrages auf beide Eltern aufgeteilt werden, mit dem Ziel die Bedürfnisse des Kindes bestmöglich abzudecken.

 

 

Haben Alleinerziehende, die auf Grund ihres geringen Einkommens keine Steuern zahlen, ebenfalls Anspruch auf den Familienbonus?

 

Um auch geringverdienende Alleinerzieher, die keine Steuern bezahlen, adäquat zu berücksichtigen, soll für diese ein höherer Alleinerzieherabsetzbetrag umgesetzt werden.

 

 

Haben Alleinverdienende, die auf Grund ihres geringen Einkommens keine Steuern zahlen, ebenfalls Anspruch auf den Familienbonus?

 

Um auch geringverdienende Alleinverdiener, die keine Steuern bezahlen, adäquat zu berücksichtigen, soll für diese ein höherer Alleinverdienerabsetzbetrag umgesetzt werden.

 

 

Was passiert mit den bisherigen Regelungen wie dem Kinderfreibetrag und der Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten?

 

Der derzeitige Kinderfreibetrag und die steuerliche Abzugsfähigkeit der Kinderbetreuungskosten bis zum 10. Lebensjahr sollen aus Gründen der Vereinfachung und Transparenz im Gegenzug entfallen.

 

(aus dem Bundesministerium für Finanzen)

 




Familienbonus Plus

Die neue Bundesregierung hat in ihrem heutigen Ministerrat beschlossen, bis zu 700.000 Familien zu entlasten. Der zuständige Finanzminister soll nun einen entsprechenden Gesetzesvorschlag mit folgenden inhaltlichen Eckpunkten ausarbeiten:

 

Geplant ist der „Familienbonus Plus“, ein Absetzbetrag, der die Steuerlast um bis zu 1.500 Euro reduziert. Lebt ein Kind in Österreich und bezieht ein Elternteil die Familienbeihilfe, kann der Absetzbetrag bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes in Anspruch genommen werden. Das bedeutet, dass von dieser Maßnahme auch Alleinerzieher profitieren. Für volljährige Kinder, für die Familienbeihilfe bezogen wird, soll der Anspruch auf einen Familienbonus in der Höhe eines Absetzbetrages von 500 Euro bestehen. Für getrenntlebende Eltern, die Unterhalt leisten, soll der Familienbonus nach der gegenwärtigen Regelung des Kinderfreibetrages auf beide Eltern aufgeteilt werden, mit dem Ziel, die Bedürfnisse des Kindes bestmöglich abzudecken.

 

Der Gesetzesentwurf soll außerdem eine Erhöhung des Alleinerzieherabsetzbetrages sowie des Alleinverdienerabsetzbetrages beinhalten und damit auch jene Familien steuerlich entlasten, die über ein geringfügiges Einkommen verfügen. Der Kinderbonus berücksichtigt Familien ab einem Bruttoeinkommen in der Höhe von 1.700 Euro eines Elternteils. Die Kosten des Familienbonus werden mit 1,5 Milliarden Euro beziffert. Von dem neu eingeführten Modell werden heimische Familien maßgeblich profitieren. Die neue Bundesregierung zeigt damit vor, wie verantwortungsvolle Familienpolitik funktioniert.


Was sich für die Familien Ändern Wird

Konkreten Maßnahmen der neuen Regierung

 

1) Entlastung für arbeitende Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen

 

Durch eine Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrages werden Einkommen von 1.348 Euro/brutto bis zu 1.948 Euro brutto/Monat um ca. 310 Euro pro Jahr entlastet. Diese Entlastung betrifft bis zu 900.000 Österreicher.

 

 

 

2) Indexierung der Familienbeihilfe und Reduzierung von Transferzahlungen in das Ausland

 

Aufgrund der jetzigen EU-Regelung muss Familienbeihilfe auch für jene Kinder gewährt werden, die nicht in Österreich, sondern im EU-Ausland leben. Das betrifft derzeit über 132.000 Kinder. Nun setzen wir national den ersten Schritt, die Lebenserhaltungskosten an den jeweiligen Wohnstaat des Kindes anzupassen. Damit erreichen wir jährlich 114 Millionen Euro an Einsparungen.

 

 

 

3) Sparen im System

 

Den Staat schlanker und effizienter machen! Die Einsparungen im System wollen wir den Österreichern in Form von Entlastungen und einer großen Steuerreform weitergeben.

 

 

 

4) Energie-, Umwelt- und Klimastrategie

 

Nachhaltiger Umwelt- und Naturschutz sind Heimatschutz und eine gesellschaftliche Verantwortung für kommende Generationen. Es ist unabdingbar, erneuerbare Energien auszubauen und die Energieeffizienz zu steigern. Wir forcieren EU-weit eine Energiepolitik ohne Atomstrom/Kernenergie.

 

 

 

5) Deregulierungsoffensive

 

Durch die Flut an Regelungen erleben wir seit Jahren Wettbewerbsnachteile, da der österr. Standort nicht mehr attraktiv genug ist. Daher wird nunmehr der gesamte Rechtsbestand (Verwaltungsrecht, Zivilrecht und Strafrecht) überprüft, durchforstet und die Übererfüllung von EU-Recht evaluiert. Die Deregulierungsoffensive soll Ende des Jahres in Form eines „Bundesbereinigungsgesetzes 2018“ umgesetzt werden.


!!! NEU WORKSHOP!!!

Termine:

Bezirk Leoben

8700 Leoben: Freitag, 15. September, 18:00 Uhr, GH Altmann, Südbahnstraße 32

Bezirk Murau

8844 Schöder: Freitag, 22. September, 18:00 Uhr, GH Hirschenwirt

Bezirk Liezen

8784 Trieben: Montag, 18. September, 16:00 Uhr, Ordination Fr. Dr. Stütz,       Hauptplatz 4

Ein kinder-, jugend- und familienfreundliches Umfeld bedarf ein Gefühl der Sicherheit und der Harmonie. Durch die Steigerung der elterlichen Kompetenz entsteht Sicherheit und durch diese eine familäre Harmonie. Unfälle, Sorgen um die Sicherheit der Kinder und bekannt und unbekannte Gefahren im Hauswalt und im öffentlichen Raum erschweren die Erziehung und verursachen bereits in frühen Lebensjahren eine ungenügende Nähe und Zuneigung. Ein Defizit, das im späteren Leben zu einer Benachteiligung führen kann. Durch gesteigerte Kompetenz zum Thema Sicherheit werden die Eltern phychisch entlastet und können sich entspannter, und damit liebevoller, um ihre Kinder kümmern.




Wir wünschen allen Vätern einen schönen vatertag.



Gasthof Zur Post-Riegler Kolomann Wallisch Platz BrucK/Mur


Katholischer Familienverband Österreichs

Familienpolitik 2017: Kinderkostenstudie und Wertanpassungen müssen Priorität haben!

Neben einigen Verbesserungen, die 2016 erreicht werden konnten, stellt der Katholische Familienverband der österreichischen Familienpolitik kein gutes Zeugnis aus. Hauptkritikpunkt: Die fehlenden Wertanpassungen bei Kinderbetreuungsgeld und Familienbeihilfe sowie die fehlende Umsetzung einer Kinderkostenstudie.

 

Wien, 28. Dezember 2016. Zwei wesentlichste Verbesserungen für Familien wurden im letzten Quartal dieses Jahres erreicht: Zum einen die Abschaffung der Selbstbehalte für Kinder im Spital. „Ein Spitalsaufenthalt eines Kindes ist schlimm genug. Dafür auch noch die Eltern zur Kasse zu bitten war bislang das Gegenteil von familienfreundlich“, so Irene Kernthaler-Moser, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes. Sie freut sich, dass mit 2017 keine Beiträge mehr eingehoben werden. Eine wesentliche Erleichterung konnte auch für die Eltern von Sternenkindern erreicht werden: Kinder, die vor, während und kurz nach der Geburt sterben und weniger als 500g wiegen, können nun auf Wunsch ihrer Eltern ins Personenstandsregister eintragen werden. „Damit ist das Kind als Person erfasst und kann auch entsprechend beerdigt werden – eine wichtige Maßnahme um betroffenen Familien die Trauerarbeit zu erleichtern“, so Kernthaler-Moser.

Die wahrscheinlich größte Änderung, die 2017 auf Familien zukommt, ist die Ein-führung eines neuen Kindergeldkontos, das mit 1. März das bisherige Kinder-betreuungsgeld ablöst. Negativ daran beurteilt Kernthaler-Moser, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes, die fehlende Wertanpassung: „Das Kinder-betreuungsgeld wurde seit seiner Einführung 2002 kein einziges Mal wertangepasst. Damit wird eine bestehende Ungerechtigkeit weiter einzementiert. Zudem kann es mit der Änderung auch zu einer Leistungskürzung kommen. In der beliebtesten Form, der Langvariante wird die Anspruchsdauer für einen Elternteil um zwei Monate gekürzt. „Das bedeutet 700 Euro Kinderbetreuungsgeld weniger“, so Kernthaler Moser.

 

Familienverbandspräsident Alfred Trendl stört die Wortwahl der Bundesregierung: „Flugs wird aus dem Kinderbetreuungsgeld ein Kindergeldkonto. Damit wird verschleiert, dass das Kinderbetreuungsgeld bei seiner Einführung als Abgeltung für die Betreuungsleistung der Eltern gedacht war. Die erbrachte Arbeitsleistung der Eltern rückt mit dem Wording ‚Kindergeld‘ in den Hintergrund“, so der Präsident der größten überparteilichen Familienorganisation Österreichs. Trendl wünscht sich zudem einen Kinderbetreuungsgeld-Rechner, der zukünftige Eltern bei der Wahl des Bezugszeitraumes unterstützt. „Ein solcher Rechner muss sofort umgesetzt werden und nicht erst bei der Einführung des Kinderbetreuungsgeldkonto am 1. März 2017. Werdende Eltern müssen jetzt schon die Möglichkeit haben zu kalkulieren,“ so Trendl und ortet weiteren Handlungsbedarf: „Österreich will zum familienfreundlichsten Land Europas werden, da gibt es noch einige Hausaufgaben zu erledigen“, sagt der Präsident und spricht damit eine langjährige Forderung des Katholischen Familienverbandes an: „Wir fordern eine regelmäßige, gesetzliche Valorisierung der Familienbeihilfe“, so der Präsident: „Während Löhne, Pensionen oder die Parteiförderung an die Inflation angeglichen werden, gilt dies für die Familienbeihilfe und das Kinderbetreuungsgeld nicht!“ Für Trendl eine grobe Ungerechtigkeit: „Das ist in Wahrheit ein Skandal. Die 2014 und 2016 erfolgten und die für 2018 vereinbarte 1,9 Prozent Wertanpassung bei der Familienbeihilfe sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn Kinder kosten Geld“, so Alfred Trendl und fordert eine aktuelle Kinderkostenstudie. „Wir müssen endlich wissen, was Kinder heute kosten. Es kann nicht sein, dass wir in Österreich keine Ahnung haben wie viel ein Kind tatsächlich benötigt. Derzeit verlassen wir uns auf Daten aus dem Jahr 1964“, so die Kritik Trendls. Besonders problematisch sind diese veralteten Daten, wenn es etwa um die Berechnung der Unterhaltshöhe geht. „Die aktuelle Regierung hat sich im Regierungsprogramm auf Seite 47 auf eine Kinderkostenstudie geeinigt. Wir fordern endlich die Umsetzung und zwar durch eine Erhebung mit Haushaltsbüchern, die ausgewählte, repräsentative Familien führen sollen“, so Trendl.

 

Aktiv ist der Katholische Familienverband auch im Bildungsbereich, mit Vizepräsidentin Astrid Ebenberger, die an der KPH in Krems/ Wien lehrt verfügt die Familienorganisation über das Fachwissen einer Bildungsexpertin. Für Ebenberger sind die Herausforderungen klar: „Wir werden weiterhin die Umsetzung der Bildungsreform verfolgen“, so die Vizepräsidentin. Für sie ist es wichtig, Vielfalt und Elternemanzipation sicherzustellen: „Das gilt für die frühkindliche Betreuung, für eine freiwilligen Entscheidung für oder gegen ein zweites Kindergartenjahr, für die Wahl einer schulischen Betreuungseinrichtung entsprechend der kindlichen und familiären Bedürfnisse, für die Wahl der Schulform oder auch im Bereich der Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen.“ Kritik übt Ebenberger an der Aushebelung der Schulpartnerschaft im Rahmen des neuen Autonomiepaketes: „Das können wir nicht hinnehmen. Vor allem die Eltern müssen erste und wichtigste Ansprechperson bleiben, wenn es um wichtige Entscheidungen geht, die Zukunft und Alltag ihrer Kinder betreffen.“

 

Im Fokus werden 2017 auch die Entwicklungen im elementarpädagogischen Bereich und in der neuen Pädagoginnenbildung stehen. Besonderes Augenmerk wird auf die internationale und nationale Testwut (Stichwort PISA) sowie die Integration von Flüchtlingskindern gelegt. „Wenn schon zentrale und internationale Testungen durchgeführt werden, müssen die Ergebnisse und wissenschaftlichen Empfehlungen genau gelesen, national interpretiert und langfristige Konzepte überlegt werden“, so Ebenberger.

 

 


Institut für Ehe und Familie (IEF), 11.1.2017

 

Sternenkinder zukünftig im Personenstandsregister und Schließung eingetragener Partnerschaften am Standesamt

Am 14.12.2016 wurde eine Sammelnovelle vom Nationalrat beschlossen, die neben Änderungen im Waffengesetz, die Schließung eingetragener Partnerschaften am Standesamt, die Führung eines „Familiennamen" eingetragener Partner sowie die Eintragung von sog. Sternenkindern ins Personenstandsregister beinhaltet und ermöglicht.

 


Sogenannte „Sternenkinder", also vor oder bei der Geburt verstorbene Kinder, die unter 500 Gramm wiegen, können ab 01.04.2017 ins Personenstandsregister eingetragen werden. Das Institut für Ehe und Familie begrüßt diese Möglichkeit, „da sie einem großen Bedürfnis vieler betroffener Eltern entspricht", so Johannes Reinprecht, Direktor am IEF.
Bedauert wird die Streichung des „Nachnamens" für eingetragene Partnerschaften, die nunmehr auch einen gemeinsamen „Familiennamen" wählen können. Allerdings betont Stephanie Merckens, Referentin für Biopolitik am IEF, dass durch die Angleichung der Namen weder die gesetzliche Definition der Ehe noch der Familie tangiert werde, sondern die Definitions- und Wesensunterschiede zwischen eingetragenen Partnerschaften und Ehen unverändert bestehen blieben.

 


Erfreut zeigt sich Merckens, dass auf die Stellungname des IEF im Begutachtungsverfahren insofern eingegangen wurde, als in § 36 Abs 3 Personenstandsgesetz nun explizit festgehalten wurde, dass die Eintragungen ausländischer Personenstandsfälle nach österreichischem Recht erfolgen. Damit soll verhindert werden, dass in Österreich nicht erlaubte Personenstandsfälle wie etwa Mehrfach- oder Kinderehen automatisch übernommen werden. Dies wäre zwar schon in der bisherigen Praxis nicht der Fall gewesen, allerdings fehlte bis dato ein entsprechender Verweis im Gesetzestext, wie dem IEF von der zuständigen Sektion im Innenministerium erklärt wurde.

 


Die Presse", Print-Ausgabe, 11.01.2017

Neue Hürden bei Absetzbarkeit von Babysitterkosten

Von Rosa Schmidt-Vierthaler und Mirjam Marits
11.01.2017 um 09:25

 

 

Babysitter müssen ab sofort einen Kurs von 35 statt acht Stunden absolvieren, damit die Betreuungskosten steuerlich absetzbar sind. Das sorgt für Kritik. Wien. Wie qualifiziert muss man sein, um – außerhalb von Kindergarten und Schule – auf Kinder aufpassen zu können? Die Antwort auf diese Frage hat sich mit Jänner 2017 geändert. Zumindest, was die steuerliche Absetzbarkeit dieser Kinderbetreuungskosten betrifft. Denn bisher galt ein Erwachsener für die private Kinderbetreuung (etwa als Babysitter) als qualifiziert, wenn er einen Achtstundenkurs zu den Grundlagen der Kinderbetreuung absolviert hat. Viele Studenten, aber auch Ältere (sogenannte Leihomas oder -opas), belegten diese kurzen Kurse. Damit konnten die Eltern der Kinder diese privat organisierte Betreuung im Ausmaß von 2300 Euro pro Kind und Jahr absetzen.

 

Das ändert sich nunmehr mit dem Steuerjahr 2017: Seit Jänner ist nämlich eine Ausbildung zur Kinderbetreuung im Ausmaß von 35 Stunden notwendig, damit die steuerliche Absetzbarkeit weiter gegeben ist. Die Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit wurde 2009, im Jahr der Einführung, als großer Erfolg für die Entlastung von Familien gefeiert.

 

 

"Bürokratische Hürde"

 

Dass die Bestimmungen nun recht schnell und leise geändert wurden, sorgt für einige Kritik. Von einer „unnötigen, bürokratischen Hürde“ spricht der katholische Familienverband. Auch die Institute, die die Ausbildung anbieten, sind erzürnt. Einerseits, weil sie im Herbst Kurse angeboten haben, die nun schon im Winter nicht mehr ausreichen. Andererseits, weil sie vermuten, dass sich wenige junge Babysitter die Ausbildung – die ob der wesentlich längeren Dauer nun wohl deutlich teurer wird – werden leisten können. „Das schafft nun schon einen Leidensdruck für die Anbieter und Absolventen“, sagt Claudia Schamann, die Leiterin von Nanny-Service, einer Institution, die Babysitter in Wien vermittelt. „Es ist auch eine Kostenfrage. Studenten, die nebenbei babysitten wollen, werden sich das sehr schwer leisten können.“

 

 

Vor allem aber, befürchtet Schamann, werde es zu Jahresende viele unwissende Eltern geben, die sich ihr Geld abholen wollen, das aber wegen der geänderten Bedingungen nicht tun können. Seit drei Jahren bietet Nanny-Service selbst Kurse an, die für das eigene Personal auch bezahlt werden. Ob man sich das in Zukunft wird leisten können, sei offen.

 

 

Im Familienministerium will man die plötzliche Änderung nicht kommentierten. Tatsächlich geht sie auf ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH) aus dem Vorjahr zurück, der zu dem Schluss kam, dass die pädagogische Qualifizierung dieser Babysitter und Leihomas bzw. -opas mit jener einer Tagesmutter oder eines Tagesvaters gleichwertig sein müsse. Letztere umfasst etwa in Wien derzeit 60 Stunden – zieht man spezifische Kurse für Tageseltern ab, ergibt sich laut Verwaltungsgerichtshof ein Ausmaß von 35 Stunden.


Die bisher erforderliche Qualifikation war dem VwGh also nicht ausreichend. Die Ausbildung umfasst neben Erste-Hilfe-Maßnahmen der Unfallverhütung auch Kurse im Bereich der Entwicklungspsychologie und Pädagogik sowie der Konfliktlösung.

 

 

Ausbildung heuer nachholen

 

Wer schon die Achtstundenausbildung absolviert hat, muss im laufenden Jahr (bis spätestens 31.12.) die übrigen 27 Stunden nachholen, damit die Eltern die Betreuungskosten absetzen können. Au-pair-Kräfte müssen diese 35 Stunden innerhalb der ersten zwei Monate ihres Einsatzes absolvieren. Wie viele Eltern von der Absetzbarkeit der Kinderbetreuung – neben Babysittern lassen sich etwa auch die Kosten für Kinderkrippen und Horte absetzen – überhaupt Gebrauch machen, ist übrigens nicht erfasst. Schätzungen zufolge sollen es nur 150.000 bis 170.000 Personen pro Jahr sein.

 

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.01.2017)

 


Ja zum Kopftuchverbot

Kopftuch, Teil- oder Vollverschleierung im Islam sind das offene zur Schau tragen der Ablehnung unserer Grundwerte. Sie sind die sichtbaren Zeichen einer direkten oder indirekten Billigung oder Unterstützung des IS. Das politische Ziel muss daher sein, diese Symbole als Symbole des Terrors in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen und entsprechend zu handeln. Die entsprechenden Vorschläge von Norbert Hofer unf Sebastian Kurz sind zur Weiterentwicklung der Demokratie und des Pluralismus in unserer Geseĺlschaft zu begrüßen.


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Aktuelles

Die Wohnunterstützung ist ein sozialpolitisches Desaster und zwingt österreichische Staatsbürgerzum Sozialstriptease

Die Wohnkostenbelastung hat mittlerweile für viele Steirer ein sozial nicht mehr verträgliches Maß angenommen. Die anhaltende Flüchtlingskrise wird diese Situation weiter verschärfen, da durch die große Anzahl von Asylanträgen selbst eine nur geringe Anerkennungsquote die budgetäre Lage des Sozialressorts endgültig eskalieren lassen könnte. In diesem Zusammenhang dürfte auch der radikale Kahlschlag bei der mit 1. September 2016 in Kraft getretenen Wohnunterstützung zu sehen sein. Mehr dazu unter FORDERUNGSKATALOG/ANTRÄGE